Wasser Verteilernetz
Wasser haben wir in Feldkirch mehr als genug. Doch die Herausforderung ist, es überall dorthin zu bringen, wo man es braucht. Das ist die Aufgabe der Stadtwerke Feldkirch.
Das Wassernetz ist auf Grund der topographischen Gegebenheiten in verschiedene Druckzonen unterteilt damit bei jedem Verbraucher der richtige Wasserdruck ansteht. Wo immer möglich, wird für das Quellwasser das natürliche Gefälle genutzt. So wird seit 2018 mit einer Gegendruck-Peltonturbine im Hochbehälter Fellengatter und seit dem Jahr 1997 beim Trinkwasserkraftwerk im Schöpfwerk die potentielle Energie (Fallhöhe) des Quellwassers jährlich in ca. 750.000 kWh elektrischer Energie umgewandelt. Nur das zum Quellwasser zusätzlich benötigte Grundwasser muss immer gepumpt werden. Ebenso müssen Gebiete wie Ardetzenberg, Amberg und Egg mit Pumpwerken versorgt werden. Hierfür werden jährlich rund 540.000 kWh benötigt.
Die laufende Erweiterung und Instandhaltung des Wasserversorgungsnetzes zählt zu den Hauptaufgaben im Bereich Wasser.
Rund 384.800 Meter Leitungen versorgen die etwa 7.900 Hausanschlüsse.
Rohrmaterial
Das Rohrmaterial der Versorgungsleitungen bestehen je nach Dimension und Alter aus
- Grauguss,
- Sphäroguss,
- Stahl und
- Polyethylen (PE)
welche im Durchmesser von 26 bis 400 mm variieren.
Über das Versorgungsnetz werden je Bedarf 30 bis 250 Liter je Sekunde Trinkwasser zu den Endkunden transportiert.
Hochbehälter
Für die Wasserspeicherung sind sechs Hochbehälter mit einem Gesamtspeichervolumen von 10.790 m³ vorhanden. In den Hochbehältern wird der kurzfristige Trinkwasserbedarf zwischengespeichert. Damit können kurzfristige Verbrauchsspitzen abgedeckt und für den Brandfall große Wassermengen bereitgestellt werden. Zudem wird für die 753 Hydranten der Feuerwehr das benötigte Löschwasser bereitgestellt.