Wasser für Feldkirch Wassergewinnung

Woher kommt das Wasser für Feldkirch?

 Quellableitung aus dem Saminatal
Goppa- und Falleckquelle

Die Hochquellenleitung aus dem Saminatal wurde 1906 nach Feldkirch geführt. Durch die Fassung der Goppaquelle (1906) und der Falleckquelle (1943), wurde es möglich, beinahe jedes Haus und jedes Stockwerk in Feldkirch mit einem Wasseranschluss auszustatten.
Die Stadtwerke Feldkirch beziehen etwa die Hälfte des Feldkircher Wasserbedarfs aus dem Quellvorkommen im Saminatal.
Die Hochquellleitung bringt  - auf einer Strecke von acht Kilometern - bis zu 52 Liter pro Sekunde Wasser von den Quellen in den Hochbehälter Fellengatter.

 Grundwasserbrunnen Felsenau

Die Vertikalfilterbrunnenanlage im alten Schöpfwerk (1956) in der Felsenau besteht aus drei Grundwasserbrunnen mit Tiefen von 22m bis 39m.
Hier können bis zu 160 Liter pro Sekunde Trinkwasser gefördert werden.
Die Hauptversorgungsleitung wurde durch einen Stollen nach Feldkirch geführt.

 Grundwasserbrunnen Frastanzer Ried

Seit 1980 in Betrieb.
Beim Horizontalfilterbrunnen im Frastanzer Ried werden aus einer Tiefe von 16m und 27m bei Bedarf 120 Liter pro Sekunde bestes Trinkwasser gefördert. Aus Gründen des Landschaftsschutzes wurde das Haus im Riedhüttencharakter errichtet.

Das Grundwasser wird aus zwei räumlich getrennten Grundwasser-Anlagen gewonnen, die beide – bei Bedarf - unabhängig voneinander das ganze Versorgungsgebiet abdecken können.

Außenansicht vom Grundwasserbrunnen
Sicht in den Grundwasserbrunnen
Außenansicht Goppaquelle
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